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Von Technik begeistern lassen:

Schnellere und flexiblere Produktion mit einer multifunktionalen Schneidlösung für Schweizer Metallbauer

Von Technik begeistern lassen: "Die Maschine ist supergut"

Mit einer multifunktionalen Schneidlösung von MicroStep gewinnt die Werner Fercher AG mit Sitz in der Süd-Westschweiz an Geschwindigkeit und Flexibilität

Publiziert 08.08.2016 | Erich Wörishofer

Unternehmensprofil:

Werner Fercher AG
Gewerbestrasse
3931 Lalden
Schweiz

Die 1977 gegründete Werner Fercher AG ist kompetenter Ansprechpartner in den Bereichen Stahl-, Metall-, Brücken- und Hallenbau sowie für Blechbearbeitung, Edelstahl und Leitplanken. Das Unternehmen bietet seinen Kunden aus einer Hand Beratung, Planung und Projektleitung, die Erstellung der  Projekt- und Werkstattpläne, die Produktion sowie die benötigte Logistik.

www.metallbau-fercher.ch

Plasmaschneidanlage der MG Baureihe  
Die Firma WERNER Fercher AG hat in eine Plasmaschneidanlage aus der MG Baureihe investiert. Ausgestattet ist sie mit einem R5 Plasma Rotator, einem 2D-Autogenbrenner und einem vollautomatischen Bohrsupport. Die Arbeitsfläche der Anlage ist 7.500 x 3.500 mm.

Die Werner Fercher AG im Schweizer Kanton Wallis ist für sorgfältige und individuelle Stahl- und Metallbauarbeiten bekannt. Das Warten auf kurzfristige Lieferungen von Job-Shop-Centern wurde dabei zunehmend zum Problem. Durch eine multifunktionale Schneidlösung vom Weltmarktführer im automatisierten Plasmaschneiden gewinnt das renommierte Unternehmen in seiner Produktion nun aber wieder an Geschwindigkeit und Flexibilität. Die AG vertraut auf den Alleskönner von MicroStep – ein MG Schneidsystem zum Plasmaschneiden, Fasenschneiden, Brennschneiden sowie Bohren, Gewinden und Senken.

Erfahrungen sammeln lautet derzeit die Prämisse bei der Werner Fercher AG. Das Stahl- und Metallbauunternehmen aus dem schweizerischen Lalden im Kanton Wallis – nahe der italienischen Grenze – ist seit wenigen Wochen Besitzer einer neuen multifunktionalen Plasmaschneidanlage von MicroStep. Nach intensiver Recherche entschied sich der Führungszirkel für den Alleskönner von MicroStep – die MG Baureihe; bislang kam außer einer kleinen Schneidanlage entweder die Blechschere zum Einsatz oder Bauteile wurden zugekauft.

Konfiguriert wurde die neue Schneidanlage für das Plasmaschneiden, Fasenschneiden bis 50°, Autogenschneiden und auch Bohren, Gewinden und Senken. „Die Maschine ist super gut, wir brauchen aber noch mehr Erfahrungswerte. Damit haben wir aber gerechnet. Wir haben allerdings derzeit viel zu tun, da können wir nur wenig Probestücke machen“, sagt Willy Walker-Fercher. Ausschließlich Baustahl wird verarbeitet – zumeist in einer Materialstärke von 10 bis 35 mm. Vereinzelt habe man laut dem technischen Geschäftsleiter 60er Platten oder 5 mm starkes Riffelblech geschnitten. „Die Maschine ist jeden Tag im Einsatz, zumindest für ein paar Stunden. Bislang aber nur für den Eigengebrauch. Wir haben auch schon kleinere Lohnaufträge erfüllt, das ist künftig verstärkt angedacht.“

In der  Geschäftsleitung sind die beiden Schwiegersöhne Willy Walker-Fercher und Jean-Marc Schnyder-Fercher, sowie  Stefan Ritz, alles langjährige Mitarbeiter.  Das Unternehmen wurde 1977 durch den immer noch aktiven und erfahrenen Werner Fercher gegründet und 2011 an die drei Töchter Sonja, Gisela und Sabine übergeben. Mit ihren rund 35 Mitarbeitern kümmert sich die AG um den Stahl- und Metallbau, um Blechbearbeitung oder auch Brücken- und Hallenbau. Im Laufe der Jahre hat sich der Betrieb großes Renommee bei seinen Kunden erworben für intelligente und individuelle Lösungen, für Termintreue und fachgerechte Montagearbeiten. Für diese Standards investierte das Unternehmen beständig in Werkstatt, Montagehalle und Personal. Aus diesem Grund wurde der Wunsch nach einer neuen Schneidlösung in den vergangenen Jahren lauter.

"Wir hatten eine kleine Schneidanlage. Mit dieser oder der Blechschere haben wir bis 20 mm geschnitten. Vieles haben wir auswärts schneiden lassen. Das ist alles sehr teuer, es fehlt außerdem die Flexibilität“, sagt Willy Walker-Fercher. Der Markt verlange nach kurzfristigen Lösungen, Wartezeiten seien nicht gefragt. „Wir haben sogar Aufträge verloren, weil wir nicht schnell genug liefern konnten.“

Mit dem neuen System zum universellen Schneiden und Bohren gehört dieses Problem der Vergangenheit an. Bis die Entscheidung für die Plasma-Brennschneidmaschine fiel, nahm sich der Schweizer Metallbauer in aller Ruhe Zeit, Informationen einzuholen und abzuwägen. Über Jahre habe man sich für eine neue Anlage interessiert, nun wurde die Konfiguration der Maschine definiert.

 

Die Maschine ist supergut, wir brauchen aber noch Erfahrungswerte. Bei MicroStep hat uns die Seriosität beeindruckt. Bei den Gesprächen ging es nicht um den reinen Verkauf, sondern vor allem um die Technik. Alle unsere Fragen wurden beantwortet.

Willy Walker-Fercher

Geschäftsleitung | Werner Fercher AG

 

Anlagenprofil:

MG-PrBA 7501.35
  • Netto-Bearbeitungsfläche 7.500 x 3.500 mm
  • R5 Rotator zur Schweißnahtvorbereitung bis 50°
        mit vollautomatischer Kalibriereinheit
  • Bohreinheit zum Bohren bis 40 mm und Gewinden bis M33
  • 2D-Autogenschneiden

Mit den Anforderungen im Hinterkopf wurden Ausstellungen besucht, Gespräche mit Stahlbauern geführt, Angebote eingeholt, mit Herstellern gesprochen – später auch Vorführmaschinen besichtigt. „Bei MicroStep hat uns die Seriosität beeindruckt. Bei den Gesprächen ging es nicht um den reinen Verkauf, sondern vor allem um die Technik. Alle unsere Fragen wurden beantwortet.“ 

Nach der intensiven Phase der Planung steht seit wenigen Wochen eine multifunktionale Schneidmaschine inklusive Plasma-, Autogen- und Bohrtechnik zur Verfügung. „Die Entscheidung war keine Preisfrage: Wir haben uns vom guten Ruf des Supports von MicroStep und von den technischen Möglichkeiten der Anlage inspirieren lassen.“

DIE HIGHLIGHTS DER CNC-PLASMA-AUTOGENSCHNEIDANLAGE MG-PRBA 7501.35 IM ÜBERBLICK

Alleskönner zum Plasmaschneiden und autogenen Brennschneiden mit einer Arbeitsfläche von 7.500 x 3.500 mm

Die Werner Fercher AG entschied sich für den Alleskönner von MicroStep – die MG Baureihe. Die Plasmaschneidanlage wurde für langlebiges und präzises Arbeiten mit vielfältigen Bearbeitungsoptionen entwickelt. Die Ausführung beim Schweizer Stahl- und Metallbauer wurde außer der Plasmaschneidtechnik um eine Technologie zum autogenen Brennschneiden für höhere Materialstärken ergänzt. Hierfür wurde ein vollautomatischer Maschinenschneidbrenner Rhöna-Fit+ von GCE integriert. Plasma- und Autogenschnitte können auf einer Arbeitsfläche von 7.500 x 3.500 mm durchgeführt werden. Die Maschinensteuerung erfolgt über das MicroStep-System iMSNC® am  modernen 24“-Touchscreen.

3D-Bearbeitung von Flachblechen: Fasenschneiden bis 50°

Die MG-PrBA 7501.35 ist mit einem vollautomatischen, endlosdrehenden MicroStep R5 Rotator ausgestattet. Durch einen spiralverzahnten Drehkranz wird dabei ein hochpräziser und sanfter Bewegungsablauf erzielt. In Verbindung mit der Plasmaquelle HiFocus 360i neo von Kjellberg Finsterwalde ermöglicht der Plasma-Rotator Fasenschnitte zum Beispiel zur Schweißnahtvorbereitung bis 50°. Serienmäßig zum MicroStep R5 Rotator gehört auch die intelligente, vollautomatische und patentierte Kalibriereinheit. Dies sorgt dauerhaft für präzise Ergebnisse und eine hohe Reproduzierbarkeit der zu fertigenden Teile.

Bohrspindel mit 8-fach Werkzeugmagazin zum Bohren bis Ø 40 mm und Gewinden bis M33

Eine am Portal integrierte Bohrspindel mit einer Leistung von 26,8 kw ermöglicht Bohren bis Ø 40 mm und Gewinden bis M33. Ein Werkzeugmagazin für acht Werkzeuge (Pick-Up System) für die Hochleistungsspindel spart Umrüstzeiten und sorgt für schnellen Betrieb dank automatischem Werkzeugwechsel. Der CNC-Brennschneidtisch von MicroStep wurde kundenindividuell für den Bohreinsatz verstärkt. Die Konstruktion wurde für erhöhte Belastung beim Bohren, Gewinden und Senken konzipiert.

 

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