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Produktionsmanagement mit MPM: Kontrolle und Effizienz in allen Prozessen

Zur Auftragsverwaltung, Produktionsanalyse und mehr: Machine Production Management MPM

Produktionsmanagement mit MPM: Kontrolle und Effizienz in allen Prozessen

Das Software-System erleichtert Planung und Koordination des Zuschnitts und hilft Kosten zu reduzieren. Mit MPM Aufträge verwalten, Materiallager anbinden, Produktion auswerten und mehr

Publiziert 29.07.2019 | Erich Wörishofer

Die Software-Suite MPM (Machine Production Management) bietet Funktionen zur computergestützten Prozessplanung (CAPP) sowie zur Automatisierung des Arbeitsablaufs mit CNC-Maschinen oder Produktionslinien. Es ist ein integriertes System aus Auftragsbearbeitung, Verschachtelung, Lagerverwaltung, Maschinenbetriebsplanung und -auswertung, welches Vorproduktionsdaten, Steuerungssysteme von CNC-Maschinen und MicroSteps automatische Verschachtelungssoftware AsperWin® miteinander verbindet. Es unterstützt dabei, laufende Prozesse zu optimieren, Material zu sparen und Bedienerfehler zu eliminieren.

Ein Bereich des Produktportfolios von MicroStep konzentriert sich auf Kunden, die Wert auf ein hohes Maß an Automatisierung legen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, bietet MicroStep eine eigens entwickelte CAPP-Applikation namens MPM (Machine Production Management) an, die eine Integrationsplattform für verschiedene Bereiche der Produktion darstellt – Verwaltung, Materiallager, Auftragsverwaltung, Erstellung von Schneidplänen, CNC-Steuerung – sowie die Automatisierung des Informationsflusses zwischen vernetzten Komponenten ermöglicht.

Die MPM-Software zielt primär darauf ab, das volle Potenzial der Maschine auszunutzen: Konkret bietet MPM in Bezug auf einen Schneidplan die Information bzgl. der Position des zur Erledigung benötigten Materials (Blech, Rohr ...) im Lager an. Die Aufgabe des Bedieners besteht darin, das Material in der Arbeitszone der Maschine zu platzieren, die Position des Halbprodukts einzumessen (was durch Ermitteln der Materialkante mit einem Lasersensor automatisiert werden kann), die entsprechenden Verschleißteile zu installieren und den Schneidprozess zu starten. Alle notwendigen Parameter werden auf Wunsch automatisch ausgewählt, basierend auf Informationen, die im Schneidplan enthalten sind. Bei Verwendung eines integrierten Ladesystems lädt die Maschine auch das Halbzeug in den Schneidbereich und erleichtert das Entladen von Fertigteilen.

Obwohl MPM für die Interaktion von MicroStep-Maschinen mit den CAM-Systemen AsperWin® und mCAM® sowie dem Steuerungssystem iMSNC® entwickelt wurde, bietet es auch die Möglichkeit mit Systemen anderer Anbieter gekoppelt zu werden. Selbstverständlich können die Produktionsdaten auch an vorhandene ERP-Systeme des Kunden (z.B. SAP, AXAPTA) angebunden werden. Für eine effektive Produktionsplanung liefert das System Verbrauchsreports bestimmter Aufträge sowie Inventurberichte der tatsächlichen Lagerbestände.

Die primäre Zielgruppe für MPM-Anwendungen sind Betriebe mit mehreren Schneidanlagen, z. B Lohnschneider oder große Stahlverarbeiter in unterschiedlichen Branchen (Werften und Offshore, Energie, Landwirtschaft, Autoindustrie und andere). Einer der Hauptvorteile dieses Systems ist die automatisierte Schneidprogrammzuweisung für mehrere Maschinen basierend auf Prioritäten und Technologieverfügbarkeit.

Das System bietet unter anderem eine Funktion, die es dem Maschinenbediener ermöglicht, nach dem Schneiden eine Rückmeldung an die Datenbank zu geben, wenn bestimmte Teile als nicht brauchbar eingestuft werden. Diese an der Steuerung gekennzeichneten Teile werden automatisch an die Auftragsdatenbank zurückgegeben und in der nächsten Schachtelung mit der höchsten Priorität versehen, so dass die Bestellung so schnell wie möglich abgeschlossen werden kann. Der Bearbeitungsstatus jeder Bestellung oder jedes Bauteils kann in der Datenbank in Echtzeit überwacht werden. Diese Feedback-Funktion ist nur in der Kombination mit der Steuerungssoftware iMSNC® sowie einer MicroStep CAM-Software (AsperWin® oder mCAM) verfügbar.

Integration mit Materialladesystemen

MPM ermöglicht auch eine direkte Anbindung an automatisierte Materialbeladungssysteme. iMSNC® vergleicht die zu bearbeitenden Schneidpläne mit dem Lagerbestand. Abhängig von der Materialverfügbarkeit wird dann bestimmt, welcher Schneidplan exekutiert werden kann. Basierend auf den gegebenen Informationen werden die benötigten Materialarten und -mengen im Folgenden der Lagerverwaltung mitgeteilt. Das Material wird zur Maschine gebracht, wo es geladen wird; der Rest des Prozesses erfolgt voll automatisiert: Die Ladeeinheit lädt das Blech auf die Maschine, die Maschine überprüft mittels eines integrierten Stärkesensors ob es sich um das benötigte Material handelt, alternativ kann dies über einen Barcode- oder QR-Scanner erfolgen. Nach Abschluss des Schneidvorgangs, sendet die Maschine einen Bericht an das MRP-Modul (Verwaltung von Schneidplänen) und Informationen über Art und Menge des verwendeten Materials werden an die Lagerverwaltung weitergeleitet. MPM und Ladeeinheit können exakt auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten werden.

MPM ist ein umfassendes System zur Automatisierung der Produktionszyklen auf Schneidanlagen. In Verbindung mit MicroStep-Anlagen ist es bereits in mehr als 30 Unternehmen in Europa, Asien und Südafrika im Einsatz.

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